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	<title>Compliance &#8211; Arqum</title>
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	<title>Compliance &#8211; Arqum</title>
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	<item>
		<title>Energieeffizienzgesetz (EnEfG) – aktuelle Anforderungen und passende Lösungen</title>
		<link>https://arqum.de/energieeffizienzgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[EnEfG]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienzgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 18.11.2023 trat das Energieeffizienzgesetz (Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes, EnEfG) in Kraft. Ziel des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="47422" class="elementor elementor-47422" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-746be83c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="746be83c" data-element_type="section" data-e-type="section">
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									<p>Am 18.11.2023 trat das Energieeffizienzgesetz (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/enefg/BJNR1350B0023.html" target="_blank" rel="noopener">Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes, EnEfG</a>) in Kraft.</p><p>Ziel des Gesetzes ist es, die Energieeffizienz in Deutschland zu steigern. Dadurch sollen der Primär- und Endenergieverbrauch reduziert und die nationalen sowie die europäischen Energieeffizienzziele eingehalten werden. Außerdem soll der Import und der Verbrauch von fossilen Energien reduziert werden, um die die Energieversorgung zu sichern und zur Eindämmung des weltweiten Klimawandels beizutragen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gesetzesentwurf zur Novellierung veröffentlicht</h2>				</div>
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									<p>Seit<strong> 20. Juni 2026 liegt ein Gesetzesentwurf</strong> der Bundesregierung für das Gesetz zur Beschleunigung der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie zur Anpassung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) und Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) vor. Für Unternehmen könnten sich folgende Änderungen ergeben, sollen die Vorschläge der Gesetzesentwurfs 1:1 umgesetzt werden:</p><ul><li>Anpassung der Schwellenwerte an die Vorgaben der Energy Efficiency Directive (EED): 23,6 GWh für die Pflicht zur Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems (EnEfG); 2,77 GWh für die Energieauditpflicht (EDL-G)</li><li>Anerkennung der ISO 14001 zur Erfüllung der EnEfG-Pflicht</li><li>Meldungen an die Plattform für Abwärme sollen nur noch für Unternehmen ab einem Gesamtverbrauch von 23,6 GWh verpflichtend sein.</li></ul><p>Bis zum Inkrafttreten des neuen Energieeffizienzgesetzes gelten noch die bisherigen Regelungen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet energieintensive Unternehmen zum Energie- oder Umweltmanagement</h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c0c7b60 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c0c7b60" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Mit dem EnEfG müssen nicht nur Bund, Länder und öffentliche Stellen, sondern auch viele Unternehmen zusätzliche Anforderungen erfüllen. Das Energieeffizienzgesetz legt fest, dass Unternehmen mit einem <strong>jährlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 GWh</strong> nach §8 EnEfG dazu verpflichtet sind, ein <strong>Energie- oder Umweltmanagementsystem nach </strong><a href="https://www.arqum.de/energiemanagement/"><strong>ISO 50001</strong></a><strong> oder </strong><a href="https://www.arqum.de/leistungen/umwelt/umweltmanagement/"><strong>EMAS</strong></a> einzuführen.</p><p><strong>Zur Ermittlung des Energieverbrauchs wird die kleinste rechtlich selbständige Einheit und der Durchschnittswert der letzten drei Jahre herangezogen.</strong></p><p>Betroffene Unternehmen mussten ihrer Pflicht innerhalb von <strong>20 Monaten</strong> nach Inkrafttreten des Energieeffizienzgesetzes nachkommen. Diese Frist endete nach § 8, Absatz 2 des EnEfG dementsprechend am <strong>18.07.2025.</strong> Die Pflichterfüllung wird durch das BAFA in Stichproben überprüft.</p><p>Zusätzlich müssen Unternehmen mit einem Energieverbrauch von mehr als 7,5 GWh weitere Anforderungen des EnEfG erfüllen:</p><ul><li>Im Rahmen der Einführung eines Energie- bzw. Umweltmanagementsystems müssen Energiesparmaßnahmen identifiziert werden.</li><li>Für alle identifizierten Maßnahmen muss eine Wirtschaftlichkeitsbewertungen nach DIN EN 17463:2021-12 (VALERI) durchgeführt werden.</li><li>Abwärmequellen müssen identifiziert und Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Nutzung der Abwärme entwickelt werden.</li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Die 90 %-Regelung</h2>				</div>
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									<p>Vom EnEfG betroffene Unternehmen müssen bei der Festlegung des Geltungsbereichs im Rahmen der Einführung eines Energie- bzw. Umweltmanagementsystems nur 90 % des Gesamtendenergieverbrauchs berücksichtigen. Das entsprechende BAFA-Merkblatt wurde dahingehend angepasst – analog zu der bestehenden Regelung bei den verpflichteten Energieaudits nach § 8 EDL-G. </p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e7605ab elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="e7605ab" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Unternehmen müssen Abwärmemengen melden</h2>				</div>
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									<p>Alle Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch von aktuell mehr als 2,5 GWh sind verpflichtet, ihre Abwärmemengen über die <a href="https://elan1.bafa.bund.de/bafa-portal/pfa" target="_blank" rel="noopener">Plattform für Abwärme</a> zu melden.</p><p>Ziel der Plattform für Abwäme ist es, für potenzielle Abnehmer der Abwärme Informationen zur Verfügung zu stellen und mögliche Abwärmepotentiale effizienter nutzen zu können.</p><p>Weitere Informationen zur Erhebung der Abwärme sind in einem <a href="https://www.bfee-online.de/BfEE/DE/Effizienzpolitik/Plattform_fuer_Abwaerme/plattform_fuer_abwaerme_node.html" target="_blank" rel="noopener">Merkblatt der Bundesstelle für Energieeffizienz</a> beschrieben. Die aktuelle Version, die am 5.5.2026 veröffentlicht wurde, enthält unter anderem Bagatellgrenzen, ab der Abwärmepotenziale zu erfassen sind. Demnach sind nun folgende Abwärmepotenziale von der Meldepflicht ausgenommen (gültig je Abwärmequelle und jeweils bezogen auf das letzte Kalenderjahr oder die letzten zwölf Monate):</p><ul><li><strong>Anlagen mit einer jährlichen Abwärmemenge unter 200 MWh</strong></li><li><strong>Anlagen mit weniger als 1500 Betriebsstunden im Jahr</strong></li><li><strong>Anlagen mit einer durchschnittlichen Abwärmetemperatur von unter 25 °C</strong></li></ul><p>Außerdem sind <strong>Standorte mit einer Abwärmemenge von weniger als 800 MWh</strong> von der Meldepflicht befreit (gültig je Standort und bezogen auf das letzte Kalenderjahr oder die letzten zwölf Monate).</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6f1d154 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="6f1d154" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Anforderungen des EnEfG an Unternehmen mit einem geringeren Energieverbrauch</h2>				</div>
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									<p>Auch für Unternehmen mit einem geringeren Energieverbrauch gibt es bereits Anforderungen: Das <strong>Energieeffizienzgesetz</strong> verpflichtet alle Unternehmen mit einem jährlichen <strong>Gesamtenergieverbrauch von mehr als 2,5 GWh</strong>, die nach EDL-G zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet sind oder für die §8 EnEfG zutrifft, zur Veröffentlichung von<strong> konkreten, durchführbaren Umsetzungsplänen für Energiesparmaßnahmen.</strong></p><p>Dazu müssen:</p><ol><li>Energiesparmaßnahmen identifiziert und nach DIN EN 17463 (ValERI) bewertet werden.</li><li>Umsetzungspläne für alle wirtschaftlichen Maßnahmen innerhalb von drei Jahren erstellt und veröffentlicht werden. Zudem sind Unternehmen nach § 9 EnEfG verpflichtet, sich die Vollständigkeit und Richtigkeit der erstellten Umsetzungspläne vor der Veröffentlichung durch berufene EMAS-Umweltgutachter, von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle beauftragten Zertifizierer nach DIN EN ISO 50001 oder vom BAFA zugelassene Energieauditoren nach dem EDL-G bestätigen zu lassen. Die Prüfung und die Bestätigung der Vollständigkeit und Richtigkeit der Umsetzungspläne muss durch unabhängige Dritte erfolgen.</li></ol><p><strong>Im Merkblatt (aktueller Stand 30.4.2026) wurden bereits die Anforderungen und Inhalte und Aufbau der Umsetzungspläne festgehalten. Diese finden Sie im Merkblatt in Kapitel 5 (<a href="https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/ea_merkblatt_energieefffizienzgesetz.html" target="_blank" rel="noopener">Merkblatt für das Energieeffizienzgesetz (EnEfG)</a>).</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aktuell gilt noch die Energieauditpflicht für Nicht-KMUs</h2>				</div>
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									<p>Aktuell gilt für Nicht-KMUs noch die Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits.  <strong>Nur diejenigen Unternehmen, die nach dem EnEfG zur Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems verpflichtet sind, müssen kein Energieaudit mehr machen.</strong></p><p>Von der Energieauditpflicht sind Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden und/oder einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio Euro bzw. einer Jahresbilanzsumme über 43 Mio Euro betroffen. Ein bestehendes Umwelt- oder Energiemanagementsystem nach EMAS bzw. ISO 50001 befreit Sie von der Energieauditpflicht.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wir unterstützen Sie mit den für Ihr Unternehmen passenden Lösungen </h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-251b627 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="251b627" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Wir helfen Ihnen gerne bei der Einführung eines <a href="https://www.arqum.de/energiemanagement/">Energiemanagementsystems nach ISO 50001</a> oder eines <a href="https://www.arqum.de/leistungen/umwelt/umweltmanagement/">Umweltmanagementsystems</a> nach EMAS! Arqum ist deutschlandweit einer der führenden Anbieter für Beratung bei der Einführung von EMAS und ISO 50001. Wir beraten seit 25 Jahren Organisationen aller Branchen bei der Einführung von EMAS und seit der Veröffentlichung der ISO 50001 im Jahr 2011 bei der Einführung von Energiemanagementsystemen. In beiden Bereichen haben wir mehrere hundert Organisationen beraten.</p><p>Gerne können Sie auch unsere Experten aus der <a href="https://www.arqum.de/leistungen/energie">Energieberatung</a> oder dem <a href="https://www.arqum.de/leistungen/umwelt/umweltmanagement/">Umweltmanagement</a> kontaktieren! Sollten Sie noch unsicher sein, ob ein Energie- oder ein Umweltmanagementsystem für Sie die passendere Lösung ist, kontaktieren Sie uns direkt unter arqum@arqum.de, wir beraten Sie gerne!</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-6cd0da5 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="6cd0da5" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:jakob.kriebel@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Jakob Kriebel</a></p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c544e92 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c544e92" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p><em>Stand: 14.7.2026</em></p><p><em>Die Inhalte auf dieser Seite geben den jeweiligen Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Wir weisen darauf hin, dass sich die Rechtslage in der Zukunft ändern kann.</em></p>								</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Entwicklungen zu IED und 45. BImSchV</title>
		<link>https://arqum.de/aktuelle-entwicklungen-ied-45-bimschv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 12:33:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[45. BImSchV]]></category>
		<category><![CDATA[IED]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.arqum.de/?p=57423</guid>

					<description><![CDATA[Durch eine Novellierung der Industrieemissions-Richtlinie der EU (IED) müssen die umweltrelevantesten Industrieanlagen Europas künftig ein Umweltmanagementsystem führen. Zur Revision der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch eine Novellierung der <strong>Industrieemissions-Richtlinie der EU (IED)</strong> müssen die umweltrelevantesten Industrieanlagen Europas künftig ein Umweltmanagementsystem führen. Zur<a href="https://arqum.de/2025/08/20/novelle-ied/" target="_blank" rel="noopener"> Revision der IED</a> hatten wir Sie bereits in einem Blogbeitrag (Stand 20.8.2025) informiert.</p>
<p>Die EU-Kommission stellte im Dezember 2025 ein <strong>Omnibus-Paket</strong> zum Bürokratieabbau bei Umweltregelungen vor, das auch Änderungen an der novellierten IED vorsieht.</p>
<p><strong>Am 21. Januar 2026 beschloss das Bundeskabinett einen <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/gesetz/entwurf-eines-gesetzes-und-einer-verordnung-zur-umsetzung-der-richtlinie-eu-2024-1785-zur-aenderung-der-richtlinie-2010-75-eu-ueber-industrieemissionen-2026" target="_blank" rel="noopener">aktualisierten Gesetzentwurf zur</a></strong> <strong><a href="/_wp_link_placeholder">45. BImSchV</a>,</strong> mit der die novellierte IED in deutsches Recht umgesetzt werden soll. Der Entwurf berücksichtigt bereits die Vorschläge der EU-Kommission und sieht unter anderem <strong>mehr Flexibilisierungsmöglichkeiten sowie verlängerte Fristen z</strong>ur Implementierung von Umweltmanagementsystemen vor. Ein zentraler Punkt dabei ist die mögliche Verschiebung der Umsetzungsfrist von 2027 auf gegebenenfalls 2030.</p>
<p>Sie haben Interesse an einer GAP-Analyse zur 45. BImSchV? Kontaktieren Sie uns gerne!</p>
<p>Die Entwürfe durchlaufen auf europäischer und deutscher Ebene derzeit die jeweiligen Gesetzgebungsverfahren. Über die aktuellen Entwicklungen zur IED informieren wir Sie weiterhin in unseren kostenlosen <a href="https://arqum.de/weiterbildung/webinare/" target="_blank" rel="noopener">Webinaren</a>. </p>
<p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:Uwe.goetz@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Dr. Uwe Götz</a>.</p>
<p><em>Stand: 5.2.2026</em></p>
<p><em>Die Inhalte auf dieser Seite geben den jeweiligen Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Wir weisen darauf hin, dass sich die Rechtslage in der Zukunft ändern kann</em></p>
<p><em>Foto: Yovilen Ramasamy</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aktuelles zur EU-Verordnung: Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)</title>
		<link>https://arqum.de/carbon-border-adjustment-mechanism/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 10:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Carbon Border Adjustment Mechanism]]></category>
		<category><![CDATA[CBAM]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.arqum.de/?p=47646</guid>

					<description><![CDATA[Die Verordnung (EU) 2023/956 zum Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) ist am 1. Oktober 2023 in Kraft getreten. Bis Ende [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="47646" class="elementor elementor-47646" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-746be83c elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="746be83c" data-element_type="section" data-e-type="section">
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						<div class="elementor-element elementor-element-7c800722 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="7c800722" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Die <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32023R0956" target="_blank" rel="noopener">Verordnung (EU) 2023/956</a> zum <strong>Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)</strong> ist am 1. Oktober 2023 in Kraft getreten. Bis Ende 2025 galt eine Übergangsfrist, in der Unternehmen die Gelegenheit hatten, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen und sicherzustellen, dass sie den CBAM-Anforderungen gerecht werden. </p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-de38ea0 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="de38ea0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche Pflichten haben betroffene Unternehmen in Bezug auf den Carbon Border Adjustment Mechanim ab 2026?</h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-59df68f elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="59df68f" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Betroffene Unternehmen müssen ab 2026 jährlich eine CBAM-Erklärung für das Vorjahr abgeben und über das CBAM-Register einreichen. In dieser Erklärung müssen sie die Gesamtmenge der eingeführten Waren, die grauen Emissionen und die Anzahl der abzugebenden CBAM-Zertifikate angeben. Die Erklärung muss von einem akkreditierten Prüfer überprüft werden.</p><p><strong>NEU ab dem 1. Januar 2026:</strong> CBAM-pflichtige Waren – darunter Zement, Eisen und Stahl, Aluminium, Düngemittel, Wasserstoff und Strom – dürfen nur noch von zugelassenen CBAM-Anmeldern in das Zollgebiet der Europäischen Union importiert werden. Unternehmen, die CBAM-berichtspflichtig sind und bislang noch keinen Zulassungsantrag gestellt haben, sollten dies zeitnah nachholen. Die Antragstellung erfolgt über das Zollportal (<a href="https://www.help.zoll-portal.de/_verwaltung/IAMDE/Inhaltsseiten/DE/CBAM/cbam-node.html" target="_blank" rel="noopener">EU-Trader-Portal und Identitätsmanagement</a>).</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-063e868 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="063e868" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was regelt die CBAM?</h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-67ebe45 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="67ebe45" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) soll die Verlagerung der Produktion von CO₂-intensiven Produkten in Nicht-EU-Länder („Carbon Leakage“) verhindern. Damit sollen gleiche Umweltstandards für Unternehmen innerhalb und außerhalb der EU sichergestellt werden. Unternehmen, die CO<sub>2</sub>-intensive Produkte aus dem EU-Ausland in die EU importieren, werden verpflichtet, sogenannte CBAM-Zertifikate (CO<sub>2</sub>-Zertifikate) zu erwerben und bei einer CBAM-Behörde abzugeben. </p><p>Der Wert dieser Zertifikate entspricht dem CO<sub>2</sub>-Preis, der gezahlt worden wäre, wenn die Waren nach den EU-Regeln für die Bepreisung von CO<sub>2</sub>-Emissionen hergestellt worden wären. Der CBAM-Preis basiert auf den durchschnittlichen EU-ETS-Auktionspreisen der vorangegangenen Woche. Kann ein Nicht-EU-Händler nachweisen, dass er bereits einen CO₂-Preis für die Produktion in einem Drittland bezahlt hat, kann ihm dieser Betrag gutgeschrieben werden.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-14b8a98 elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="14b8a98" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche Waren sind vom Carbon Border Adjustment Mechanism betroffen?</h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c0c7b60 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c0c7b60" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Die betroffenen Produkte sind in Anhang I des CBAM festgelegt. Aktuell umfasst der CBAM sieben Produktgruppen:</p><ol><li>Aluminium</li><li>Eisen &amp; Stahl</li><li>Mineralische Produkte (z.B. Zement)</li><li>Anorganische Chemikalien</li><li>Düngemittel</li><li>Strom</li><li>Wasserstoff</li></ol><p>Es wird erwartet, dass die Liste der Produktgruppen erweitert wird, z.B. auf Polymere und organische Chemikalien. Bis 2030 soll der Grenzausgleich alle Sektoren des EU-Emissionshandelssystems umfassen.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-dcb8ab0 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="dcb8ab0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Weitere Infos, Webinare und Hilfsdokumente zum <a href="https://taxation-customs.ec.europa.eu/carbon-border-adjustment-mechanism_en" target="_blank" rel="noopener">Carbon Border Adjustment Mechanism</a> finden Sie auf der Homepage der EU.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-f9bc56e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="f9bc56e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Sie haben Fragen zu rechtlichen Aspekten aus den Bereichen Umwelt, Energie und Arbeitsschutz, die Ihr Unternehmen betreffen? <a href="https://www.arqum.de/leistungen/compliance/" target="_blank" rel="noopener">Kontaktieren Sie uns gerne!</a></p><p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:florian.goetz@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Florian Götz</a></p>								</div>
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									<p><em>Stand: 2.2.2026</em></p><p><em>Die Inhalte auf dieser Seite geben den jeweiligen Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Wir weisen darauf hin, dass sich die Rechtslage in der Zukunft ändern kann</em>.</p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nationale Umsetzung der CER-Richtlinie durch das KRITIS-Dachgesetz</title>
		<link>https://arqum.de/kritis-dachgesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 13:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[Betreiber kritischer Infrastrukturen sind essenziell für das Funktionieren von Gesellschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig sind sie zahlreichen Risiken wie Naturereignissen, Sabotage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="56535" class="elementor elementor-56535" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Betreiber kritischer Infrastrukturen sind essenziell für das Funktionieren von Gesellschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig sind sie zahlreichen Risiken wie Naturereignissen, Sabotage oder technischen Ausfällen ausgesetzt. Die CER-Richtlinie (Critical Entities Resilience Directive) zielt darauf ab, einheitliche Resilienzanforderungen zu schaffen. In Deutschland wird diese Richtlinie durch das KRITIS-Dachgesetz umgesetzt, das sektorübergreifend verbindliche Regeln für kritische Infrastrukturen festlegt.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wer ist vom KRITIS-Dachgesetz betroffen?</h2>				</div>
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									<p>Das Gesetz definiert, welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur zählen: Energie, Verkehr, Finanzen, Gesundheit, Wasser, Abfall, IT und Telekommunikation, Ernährung sowie Weltraum. Als erheblich gelten im Regelfall Anlagen, die die Versorgung für etwa 500.000 Einwohner sicherstellen; ab dieser Schwelle unterliegen sie den neuen Vorgaben.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welcher Handlungsbedarf besteht jetzt?</h2>				</div>
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									<p>Betroffene Unternehmen müssen unter anderem kritische Anlagen registrieren, melden und Risikoanalysen durchführen. Das Gesetz legt erstmals einheitliche Anforderungen zur Stärkung der Resilienz gegenüber externen Gefahren fest. Trotz des laufenden Gesetzesverfahrens besteht bereits Handlungsbedarf: Unternehmen sollten prüfen, ob sie betroffen sind, kritische Anlagen identifizieren und frühzeitig Maßnahmen zur Resilienz-Steigerung einleiten. Diese Maßnahmen können durch regelmäßige Audits verbessert werden.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Aktueller Stand</h2>				</div>
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									<p>Die erste Lesung des Gesetzentwurfs fand am 6. November 2025 statt. Das Inkrafttreten ist für Anfang 2026 vorgesehen.</p>								</div>
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									<p>Ihre Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:Florian.Goetz@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Florian Götz</a></p>								</div>
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		<title>Revision der IED mit Einführung einer Umweltmanagementsystem-Pflicht</title>
		<link>https://arqum.de/novelle-ied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 15:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[IE-Richtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[IED]]></category>
		<category><![CDATA[Industrieemissionen]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen des Green Deal der EU-Kommission wurde die bestehende Richtlinie über Industrieemissionen (IED) neu gefasst. Die Novelle (EU 2024/1785) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="53214" class="elementor elementor-53214" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Im Rahmen des Green Deal der EU-Kommission wurde die bestehende <strong>Richtlinie </strong>über Industrieemissionen (IED) neu gefasst. Die Novelle (EU 2024/1785) ist final am <strong>4.8.2024 in Kraft</strong> getreten. Hier können Sie die <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex%3A32024L1785" target="_blank" rel="noopener">aktuelle Fassung</a> einsehen.</p><p>Die IED regelt Genehmigung, Betrieb, Überwachung und Stilllegung der umweltrelevantesten Industrieanlagen in Europa. In Deutschland betrifft das derzeit ca. 13.000 Anlagen, in der EU etwas über 50.000 Anlagen. <strong>Durch die Novelle der IED müssen diese Anlagen zukünftig ein Umweltmanagementsystem führen. </strong>Dabei gilt:</p><ul><li>Die Verpflichtung zur Einführung eines Umweltmanagementsystems ist für alle in den Geltungsbereich der IED fallenden Anlagen verpflichtend.</li><li>Das Umweltmanagementsystem soll bis zum <strong> Juli 2027</strong> eingeführt sein und muss alle drei Jahre extern auditiert werden.</li></ul><p>Das Umweltmanagementsystem soll eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung und der Anlagensicherheit gewährleisten, insbesondere mit dem Fokus auf:</p><ul><li>Vermeidung der Entstehung von Abfällen,</li><li>Optimierung des Ressourceneinsatzes, des Energieverbrauchs sowie der Wiederverwendung von Wasser,</li><li>Vermeidung oder Reduzierung des Einsatzes bzw. der Emission gefährlicher Stoffe.</li></ul><p>Die konkreten Ziele und Leistungsindikatoren sollen sich auf branchenspezifische Vergleichswerte (entsprechend der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/beste-verfuegbare-techniken/sevilla-prozess/bvt-merkblaetter-durchfuehrungsbeschluesse" target="_blank" rel="noopener">BVT-Schlussfolgerungen</a>) sowie noch zu definierender Richtwerte für die Umweltleistung beziehen.</p><p>Darüber hinaus bestehen zusätzliche Anforderungen:</p><ul><li>Die Einführung eines <strong>Gefahrstoffmanagements </strong>für besonders gefährliche Stoffe, sowie</li><li>die Entwicklung und Umsetzung eines <strong>Transformationsplans</strong> mit Veröffentlichungspflicht für den Zeitraum 2030–2050, um zur Entwicklung einer nachhaltigen, klimaneutralen und ressourceneffizienten Wirtschaft beizutragen.</li></ul><p>In der IED ist für den Aufbau des Umweltmanagementsystems keine spezifische Norm genannt. Mit Blick auf die oben genannten Anforderungen und die Pflicht zur externen Zertifizierung kommen sowohl die ISO 14001 als auch die EMAS-Verordnung in Frage, zumal die Prüfung alle drei Jahre durch einen Umweltgutachter oder Umweltauditor zu erfolgen hat.</p><p>Die folgende Grafik veranschaulicht, wie die IED-Anforderungen in ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 oder EMAS integriert werden könnten.</p>								</div>
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															<img fetchpriority="high" decoding="async" width="1014" height="551" src="https://arqum.de/wp-content/uploads/2024/11/IED-1.jpg" class="attachment-full size-full wp-image-54603" alt="" srcset="https://arqum.de/wp-content/uploads/2024/11/IED-1.jpg 1014w, https://arqum.de/wp-content/uploads/2024/11/IED-1-300x163.jpg 300w, https://arqum.de/wp-content/uploads/2024/11/IED-1-768x417.jpg 768w" sizes="(max-width: 1014px) 100vw, 1014px" />															</div>
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									<p>Deutschland hat nun bis zum <strong>1. Juli 2026 </strong>Zeit, die IED in deutsches Recht umzusetzen, wobei die IED dabei die Mindestanforderung setzt. Aktuell liegt für die geplante Umsetzung der <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/gesetz/referentenentwurf-eines-gesetzes-zur-umsetzung-der-richtlinie-eu-2024-1785-zur-aenderung-der-richtlinie-2010-75-eu-ueber-industrieemissionen" target="_blank" rel="noopener">Entwurf einer 45. BImSchV</a> vor, der sich noch in der Abstimmung mit interessierten Kreisen befindet.</p><p>Generell kann man sagen, dass sich der deutsche Entwurf an den Inhalten der IED orientiert, an einigen Stellen jedoch deutlich konkretere Anforderungen stellt. Es wird abzuwarten sein, welches Anforderungsniveau letztendlich für IED-Anlagen gesetzlich vorgeben wird.</p><p>Viele Inhalte sind aktuell noch in Diskussion. Wir stellen den aktuellen Stand in kostenlosen <a href="https://www.arqum.de/weiterbildung/webinare/">Webinaren</a> über die IED-Umsetzung in Deutschland vor.</p>								</div>
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									<p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:uwe.goetz@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Uwe Götz</a></p>								</div>
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									<p><em>Stand: 20.08.2025</em></p><p><em>Die Inhalte auf dieser Seite geben den jeweiligen Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Wir weisen darauf hin, dass sich die Rechtslage in der Zukunft ändern kann.</em></p>								</div>
					</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue EU-Verpackungsverordnung</title>
		<link>https://arqum.de/neue-eu-verpackungsverordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 09:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[eu]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackungsverordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue EU-Verpackungsverordnung (Verordnung (EU) 2025/40, auch PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) genannt) wurde am 22. Januar 2025 im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="53639" class="elementor elementor-53639" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Die neue EU-Verpackungsverordnung (Verordnung (EU) 2025/40, auch PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) genannt) wurde am 22. Januar 2025 im Amtsblatt der EU veröffentlicht und trat am 11. Februar 2025 in Kraft. Sie ersetzt die seit fast drei Jahrzehnten geltende Verpackungsrichtlinie 94/62/EG und bringt wesentliche Änderungen für Unternehmen und Verbraucher mit sich.</p><p> </p><p>Die PPWR gilt nach Ablauf einer Übergangsfrist von 18 Monaten in allen EU-Mitgliedsstaaten unmittelbar – ohne Umsetzung in nationales Recht. Damit haben Unternehmen nun bis August 2026 Zeit, die neuen Anforderungen der PPWR verbindlich umzusetzen.</p><p> </p><p>Ziel der PPWR ist es, Verpackungsabfälle zu reduzieren, Recycling zu fördern und umweltfreundlichere Verpackungslösungen zu etablieren. Als Teil des European Green Deal setzt die PPWR verbindliche Vorgaben für die Gestaltung und den Einsatz von Verpackungen in der gesamten EU. Konkret soll das Pro-Kopf-Aufkommen an Verpackungsabfällen bis 2030 um 5% und bis 2040 um 15% im Vergleich zu 2018 reduziert werden.</p><p> </p><p>Die Anforderungen der PPWR werden ab Inkrafttreten schrittweise eingeführt. Dazu gehören:</p><p> </p><ul><li>die Reduzierung von Schadstoffen in Verpackungen (z.B. Blei, PFAS)</li><li>eine bessere Recyclingfähigkeit (bis 2030 müssen alle Verpackungen auf dem EU-Markt recycelbar sein!)</li><li>die Beinhaltung eines bestimmten Anteils an Rezyklaten bei Kunststoffverpackungen ab 2030</li><li>die Kompostierbarkeit bestimmter Materialien</li><li>Vorgaben für die Kennzeichnung von Verpackungen</li></ul><p> </p><p>Ein weiterer Schwerpunkt der PPWR liegt auf der Förderung von Mehrweg- und Wiederbefüllungssystemen, um den Einsatz von Einwegverpackungen deutlich zu reduzieren. Die neue Verordnung legt hierfür verbindliche Wiederverwendungsziele fest.</p><p>Weitere Informationen erhalten Sie im <a href="https://www.dihk.de/resource/blob/128168/a5682083c196b98fbc86d2e49d57af05/klima-dihk-merkblatt-verpackungsverordnung-ppwr-data.pdf" target="_blank" rel="noopener">IHK-Merkblatt zur neuen Verpackungsverordnung</a>.</p>								</div>
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									<p>Ihre Ansprechpartnerin bei Arqum: <a href="mailto:Magdalena.fleischmann@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Magdalena Fleischmann</a></p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Entwurf zur Revision der ISO 14001 veröffentlicht</title>
		<link>https://arqum.de/revision-iso-14001/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 09:14:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[iso 14001]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmanagementsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ISO 14001:2015 für Umweltmanagementsysteme wird derzeit überarbeitet. Es handelt sich dabei um eine kleine Revision. Primär geht es um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="53605" class="elementor elementor-53605" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Die ISO 14001:2015 für Umweltmanagementsysteme wird derzeit überarbeitet. Es handelt sich dabei um eine kleine Revision. Primär geht es um Anpassungen an die „harmonized structure“ (ehemals „High Level Structure“). Daneben soll die Norm aber auch stärker an aktuelle Umweltanforderungen angepasst werden.</p><p><br></p>
<p>Dazu wurden bereits im letzten Jahr durch das im Februar 2024 veröffentlichte &#8222;Amendment 1: Climate action changes&#8220; die Anforderungen zur Bewertung des Klimawandels als relevanten Faktor im Umweltmanagementsystem ausgeweitet.</p><p><br></p>
<p>Für 2025 sind weitere Verbesserungen an der Norm selbst geplant, die Nutzer vor allem dabei helfen sollen, die bestehenden Anforderungen besser zu verstehen und umzusetzen. Darüber hinaus sieht die am 3. Februar 2025 veröffentlichte Entwurfsfassung zur Aktualisierung der ISO 14001 unter anderem folgende Änderungen vor:</p><p><br></p>
<p></p>
<ol>
<li><strong>Strategie, Geschäftsprozesse und integrierter Managementsystemansatz</strong>: Verbesserung der Integration von Umweltmanagement in die Gesamtstrategie und die Geschäftsprozesse einer Organisation</li>
<li><strong>Verständnis des Kontexts sowie Risiken und Chancen</strong>: Ausweitung der Anforderungen an die Analyse des Kontexts und die Identifizierung von Risiken und Chancen im Umweltmanagement.</li>
<li><strong>Lebenszyklusperspektive, ausgelagerte Prozesse und Lieferkette</strong>: Stärkerer Fokus auf der Berücksichtigung von Umweltaspekten über den gesamten Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen entlang der Lieferkette, inkl. zusätzlicher Anforderungen an das Management von Umweltaspekten bei ausgelagerten Prozessen</li>
<li><strong>Technische Themen</strong>: Integration von Leitlinien zu spezifischen Umweltaspekten wie Klima, Abfall und Wasser, basierend auf der Entwicklung der ISO 14002-Serie.</li>
<li><strong>Externe Berichterstattung</strong>: Verstärkte Anforderungen an die Offenlegung von Umweltinformationen gegenüber externen Interessengruppen.</li>
</ol>
<p><br></p><p>Die Änderungen zielen darauf ab, die ISO 14001:2015 an aktuelle Umweltanforderungen und -praktiken anzupassen und Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Umweltleistung noch effektiver zu verbessern. Mit einer Veröffentlichung der finalen Version wird Anfang 2026 gerechnet.</p>								</div>
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									<p>Ihre Ansprechpartnerin bei Arqum: <a href="mailto:Magdalena.fleischmann@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Magdalena Fleischmann</a></p>								</div>
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									<p><em>Stand: 28.02.2025</em></p><p><em>Die Inhalte in diesem Beitrag geben den jeweiligen Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Wir weisen darauf hin, dass sich die Rechtslage in der Zukunft ändern kann.</em></p>								</div>
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					</div>
		</section>
				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Meldeschwellen: Änderung der Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (EnSTransV)</title>
		<link>https://arqum.de/neue-meldeschwellen-enstransv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 14:47:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[EnSTransV]]></category>
		<category><![CDATA[Meldeschwelle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.arqum.de/?p=53612</guid>

					<description><![CDATA[Wenn Unternehmen größere Entlastungen bei der Strom- und Energiesteuer in Anspruch nehmen, soll dies der Öffentlichkeit zugänglich sein. Dafür gibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="53612" class="elementor elementor-53612" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Wenn Unternehmen größere Entlastungen bei der Strom- und Energiesteuer in Anspruch nehmen, soll dies der Öffentlichkeit zugänglich sein. Dafür gibt es seit 2016 die Energiesteuer- und Stromsteuer-Transparenzverordnung (EnSTransV), welche Unternehmen verpflichtet, größere Steuerbegünstigungen beim Hauptzollamt zu melden. Welche Steuerbefreiungen, -ermäßigungen oder -entlastungen hierbei eine Rolle spielen, sind dem aktualisierten <a href="https://www.arqum.de/wp-content/uploads/2025/02/1464_2025.pdf">Merkblatt zur EnSTransV</a> zu entnehmen.</p><p> </p><p>Zur Umsetzung von EU-Vorgaben wurden die beihilferechtlichen Transparenzvorgaben im deutschen Energie- und Stromsteuerrecht verschärft und die Meldeschwellen zum 1. Januar 2024 herabgesetzt. Daher sind nun alle Unternehmen, die <strong>im Kalenderjahr 2024</strong> eine Steuerbegünstigung in Höhe von <strong>mehr als 100.000 Euro</strong> (bislang: mehr als 200.000 Euro) erhalten haben, im Jahr 2025 zur Abgabe einer Anzeige beziehungsweise einer Erklärung verpflichtet. Für in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Fischerei/Aquakultur tätige Begünstigte sinkt die Meldeschwelle auf einheitlich 10.000 Euro.</p><p> </p><p>Gleichzeitig wurde mit dem Wegfall des Spitzenausgleichs die mögliche Vergünstigung bei der Stromsteuer für produzierende Unternehmen (nach §9b StromStG) von 5,13 €/MWh auf 20 €/MWh deutlich angehoben. Dies führt dazu, dass sich die Verbrauchsschwelle, ab der Unternehmen ihre Steuerbegünstigungen melden müssen, <strong>allein durch §9b StromStG</strong> von knapp 39 GWh auf 5 GWh Stromverbrauch reduziert.</p><p> </p><p>Unternehmen sollten daher zeitnah prüfen, ob sie im Kalenderjahr 2024 Vergünstigungen entsprechend der in der Anlage der EnSTransV genannten Paragraphen von mehr als 100.000 € erhalten haben oder erhalten werden. Bei einer Überschreitung müssen Unternehmen unter Beachtung von §3 Absatz 3 der EnSTransV <strong>bis zum 30. Juni 2025 verpflichtend eine Meldung über das Online-Portal des Hauptzollamtes abgeben</strong>!</p>								</div>
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									<p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:jakob.kriebel@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Jakob Kriebel</a></p>								</div>
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		<item>
		<title>Ein Jahr Arqum Compliance Tool &#8211; Zahlen, Fakten, Neuigkeiten</title>
		<link>https://arqum.de/compliance-tool-neuigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 11:56:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance Tool]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtskataster]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir feiern ein Jahr Arqum Compliance Tool! Nach einer Pilotphase ab Sommer 2023 haben wir unser digitales Compliance Tool im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="53590" class="elementor elementor-53590" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Wir feiern ein Jahr Arqum Compliance Tool! Nach einer Pilotphase ab Sommer 2023 haben wir unser digitales Compliance Tool im Januar 2024 offiziell gestartet. Seitdem haben wir mit Hilfe des Tools mehr als 360 Audits bei mehr als 200 Kunden durchgeführt. Aktuell nutzen bereits rund 400 zufriedene User unser neues Compliance Tool, mit dem wir die Vorteile einer digitalen Gestaltung von Abläufen mit den positiven Auswirkungen einer persönlichen Betreuung verbinden. So können wir ihr Unternehmen im Bereich Rechtssicherheit noch intensiver unterstützen und ihnen dabei helfen, die Vielzahl an rechtlichen Vorschriften im Umwelt-, Energie- und Arbeitsschutzrecht zu überblicken.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was sagen unsere Kunden?</h2>				</div>
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									<p>Um zu erfahren, was unsere Kunden am Tool besonders schätzen, haben wir Andreas Mahler von DUROtherm, einen User der ersten Stunde, nach seiner Meinung gefragt: „Ich kann das Tool auf jeden Fall weiterempfehlen! Arqum und DUROtherm sind bereits seit längerer Zeit Partner. Bislang erfolgte die Bearbeitung der Compliance-Themen auf Basis einer Excel-Tabelle. Im Vergleich dazu ist das Online-Tool wesentlich überschaubarer, leichter zu filtern und zu bearbeiten. Besonders gut gefällt mir, dass Änderungen über Symbol angezeigt werden. Außerdem sind die weiterführenden Informationen über „aktuelle Informationen/ News Compliance“ zu Umwelt, Klima, Energie, etc. sehr informativ und hilfreich.“</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was gibt es Neues beim Arqum Compliance Tool?</h2>				</div>
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									<p>Im Compliance Tool haben Sie digitalen Zugriff auf die Ergebnisse Ihrer <a href="https://www.arqum.de/leistungen/compliance/compliance-check/">Compliance Audits</a>. Außerdem stehen Ihnen zusätzliche Funktionen zu deren Bearbeitung sowie aktuelle Informationen zu rechtlichen Änderungen zur Verfügung. Seit dem offiziellen Startschuss vor einem Jahr haben wir das Tool stetig weiterentwickelt.</p><p><br></p>
<p>Im September 2024 haben wir zwei geführte Touren durch das Compliance Tool veröffentlicht, um unsere Kunden noch besser in die vielfältigen Funktionen einführen zu können:</p><p><br></p>
<p>→&nbsp;<a href="https://app.storylane.io/share/kscdbcptrrby" target="_blank" rel="noopener">Geführte Tour durch das Compliance Audit Tool</a>&nbsp;</p>
<p>→&nbsp;<a href="https://app.storylane.io/share/snnty6ykkcop" target="_blank" rel="noopener">Geführte Tour zur Funktionsweise des Aktualisierungsdienst mit dem CA-Tool</a></p>
<p><br></p><p>Seit einem Performance-Update im November 2024 werden Auditübersicht, Rechtskataster und Auditergebnisse noch schneller anzeigt und Filterungen schneller durchgeführt.</p>
<p>Ganz neu ist nun unsere <a href="https://app.storylane.io/share/u4nnzdfcg9xd" target="_blank" rel="noopener">Interpretationshilfe Rechtskataster</a>: Diese soll Ihnen helfen, das Rechtskataster in den Auditprozess einzuordnen und Ihnen erläutern, was anhand des Rechtskatasters mit welchem Ergebnis geprüft wurde.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sie haben Fragen zum Compliance Tool?</h2>				</div>
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									<p>Melden Sie sich für eines der kommenden, kostenlosen <a href="https://www.arqum.de/weiterbildung/webinare/">Webinare</a> an oder wenden Sie sich direkt per E-Mail an unsere <a href="mailto:compliance@arqum.de">Compliance-Experten</a>.</p><p> </p><p>→ <a href="https://events.teams.microsoft.com/event/1e25cb3c-f207-46b5-87f9-bb28915f45c5@2a2d20bb-9de3-448a-b8fe-301c7f21ec3d" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung</a> zum Webinar am 9. April 2025, 9:00 bis 9:45 Uhr</p><p>→ <a href="https://events.teams.microsoft.com/event/18756f27-3c27-49c7-a331-5ab00bf0cc38@2a2d20bb-9de3-448a-b8fe-301c7f21ec3d" target="_blank" rel="noopener">Anmeldung</a> zum Webinar am 15. Mai 2025, 11:00 bis 11:45 Uhr</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-704d5d9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="704d5d9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:lars-ake.horst@arqum.de" target="_blank" rel="noopener">Lars-Åke Horst</a></p>								</div>
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		<title>Praktische Umsetzung der CSRD-Berichtspflicht: Wir haben beim Wirtschaftsprüfer nachgefragt!</title>
		<link>https://arqum.de/csrd-berichtspflicht-wirtschaftspruefer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Malin Malin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 08:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[CSR/ Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[CSRD-Berichtspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[RWT]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftprüfer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die CSRD-Berichtspflicht beschäftigt uns und unsere Kooperationspartner sehr: Aktuell führen wir rund 30 verschiedene Beratungs-Projekte zur Umsetzung der CSRD durch, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="53163" class="elementor elementor-53163" data-elementor-post-type="post">
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									<div><p>Die CSRD-Berichtspflicht beschäftigt uns und unsere Kooperationspartner sehr: Aktuell führen wir rund 30 verschiedene Beratungs-Projekte zur Umsetzung der CSRD durch, bei denen wir sehr intensive Prozesse und eine Vielfalt an Erfolgen und Herausforderungen in den Unternehmen erleben. Um Sie auf dem Laufenden zu halten, berichten wir immer wieder darüber &#8211; z. B. in unserem Artikel zur <a href="https://www.arqum.de/2024/09/04/kalle-umsetzung-csrd-berichtspflicht/">CSRD-Umsetzung bei der Kalle-Gruppe</a>.</p><p> </p><p>Jetzt wollten wir wissen, mit welcher Brille die Wirtschaftsprüfer auf die Umsetzung der CSRD blicken. Deshalb haben wir Tilman Just von unserem Kooperationspartner, der <a href="https://www.rwt-gruppe.de/leistungen/nachhaltigkeitsberichterstattung.html" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft RWT Crowe GmbH</a>, ein paar spannende Fragen gestellt und aufschlussreiche Antworten erhalten!</p></div>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Arqum: Sie haben durch Ihre Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer viele Kontakte zum Mittelstand. Wie sind die Unternehmen Ihrer Meinung nach aufgestellt? </h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-78f9a9a elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="78f9a9a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Tilman Just: Fast alle betroffenen Unternehmen, die ab 2026 für das Berichtsjahr 2025 publizieren müssen, haben begonnen sich mit dem Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung auseinanderzusetzen. Der Umsetzungsstand ist allerdings recht heterogen. Einerseits gibt es Unternehmen, die bereits dabei sind, einen ersten Berichtsentwurf anzufertigen. Andererseits gibt es Unternehmen, die jetzt erst anfangen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.</p><p> </p><p>Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen, die nicht direkt von den Regelungen der CSRD und der EU-Taxonomie betroffen sind, herrscht noch viel Unsicherheit, was an Neuerungen kommen wird. Für diese Unternehmen besteht eine indirekte Betroffenheit durch weitergeleitete Transparenzanforderungen und Erwartungen durch die Kunden bzw. Banken.</p>								</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-319472c elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="319472c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Arqum: Welche Herausforderungen beobachten Sie in den Unternehmen? </h2>				</div>
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									<p>Tilman Just: Unternehmen stellen direkt zu Beginn die hohe Komplexität und den massiven Umfang der Standards fest. Das wird jedoch häufig noch akzeptiert.</p><p>Sobald dann die Auseinandersetzung mit den Details der Anforderungen in den Standards stattfindet, werden auch die Herausforderungen der Umsetzung detaillierter. Das betrifft z. B. die Komplexität der Definition der unternehmensindividuellen Wertschöpfungskette sowie die Festlegung des in die Nachhaltigkeitsberichterstattung aufzunehmenden Konsolidierungskreises. In dieser Phase entsteht oft Unsicherheit in Bezug auf die richtige Umsetzung zumal es von der regulatorischen Seite her keine konkreten Vorschriften gibt. Die Unternehmen müssen innerhalb der vorgegebenen Leitplanken also eigene Entscheidungen treffen.</p><p> </p><p>Ein weiterer, oft kritischer Punkt ist die Datenverfügbarkeit bzw. die Datenqualität. Ohne ausreichend verfügbare Daten zu den erforderlichen Nachhaltigkeitsthemen kann auch keine umfassende Nachhaltigkeitsberichterstattung erstellt werden.</p><p>Mit diesen beiden Herausforderungen verbunden ist das Thema Ressourcenmanagement: Im Fokus dabei stehen insbesondere die Kapazität der Mitarbeitenden, das vorhandene Budget bzw. die Kosten sowie die individuelle Fachexpertise der Mitarbeitenden, die das Thema umsetzen sollen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Arqum: Welche Chancen und Vorteile sehen Sie in der Berichterstattung für die Unternehmen?  </h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c35e54e elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="c35e54e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Tilman Just: Ich denke, dass viele Unternehmen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung nur noch eine administrative Last sehen, z. B. durch hohe Implementierungsaufwände und -kosten, unüberwindbare Datenanforderungen, einen umfangreichen Lagebericht usw. Dabei wird allerdings häufig vergessen, dass die regulatorischen Anforderungen auch als Möglichkeit für eine positive Berichterstattung über Nachhaltigkeit genutzt werden können. Darüber hinaus können strategische Impulse abgeleitet werden sowie Risiken gemindert werden.</p><p> </p><p>Nachhaltigkeitskriterien werden zunehmend von Investoren (z. B. Banken) oder Kunden in ihren Entscheidungen für eine weitere Zusammenarbeit berücksichtigt.</p><p>Das liegt daran, dass die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in der Strategie von Unternehmen eine langfristige Planung und damit die Stabilität und Widerstandsfähigkeit von Unternehmen unterstützt.</p><p>Zudem werden darüber auch langfristige Investitionen (Finanzierungen) gefördert. Risiken im Zusammenhang mit ESG-Faktoren werden häufiger identifiziert und können durch entsprechende Maßnahmen frühzeitig gemindert werden. Grundsätzlich verbessern Unternehmen, die sich auf Nachhaltigkeitskriterien konzentrieren, ihre Reputation und zeigen ihr Engagement für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Damit einher geht ein höheres Vertrauen bei Kunden, Investoren und anderen Interessensgruppen.  </p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Arqum: Was raten Sie aus Sicht des Wirtschaftsprüfers den Unternehmen?</h2>				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1328f1d elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1328f1d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
									<p>Tilman Just: Die Zeit bis zur erstmaligen Berichterstattung läuft bereits. Unternehmen sollten sich spätestens jetzt mit den Anforderungen und dem damit verbundenen Handlungsbedarf auseinandersetzen. Gerade mittelständische Unternehmen sollten prüfen, inwieweit sie vom Anwendungsbereich der CSRD bzw. der EU-Taxonomie betroffen sind. Damit verbunden ist eine Analyse der vorgegebenen Fristen und Größenklassen. Für betroffene Unternehmen ist die Erstellung eines Zeit- und Umsetzungsplans empfehlenswert.</p><p><br></p>
<p>Die ersten Schritte hin zur Umsetzung der CSRD-Anforderungen bestehen dann in der Definition der Wertschöpfungskette und des individuellen Konsolidierungskreises für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Im Anschluss daran ist die doppelte Wesentlichkeitsanalyse das zentrale Element, um den Umfang des späteren Nachhaltigkeitsberichts zu identifizieren. Daran schließt sich in der Regel eine Gap-Analyse an, um den jeweiligen Umsetzungsbedarf konkret zu ermitteln, d.h. z. B. die Überprüfung von erforderlichen Kennzahlen auf konkret im Unternehmen verfügbare Daten. Nach der darauffolgenden Umsetzung und Implementierung der identifizierten Maßnahmen wird der eigentliche Nachhaltigkeitsbericht erstellt.</p><p><br></p>
<p>Zu beachten ist, dass im gesamten Umsetzungsprozess innerhalb eines Unternehmens verschiedene Personen und Abteilungen beteiligt sein werden. Es hat sich gezeigt, dass die konkrete Umsetzung in jedem Fall sehr umfangreich sein kann und auch weitere Maßnahmen zur Folge haben kann. Daher empfehlen wir, das Thema spätestens jetzt in Angriff zu nehmen. Dabei gilt: je größer und komplexer das Unternehmen, desto zügiger sollte die Umsetzung begonnen werden.</p><p><br></p>
<p>Während des Umsetzungsprozesses empfehlen wir in jedem Fall eine frühzeitige Abstimmung mit dem Wirtschaftsprüfer, um eine ressourcenschonende Umsetzung zu gewährleisten.</p>								</div>
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									<p>Ihr Ansprechpartner bei Arqum: <a href="mailto:theresa.steyrer@arqum.de">Theresa Steyrer</a></p>								</div>
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